Ich wurde 1989 in Wolfen in Sachsen-Anhalt geboren und habe viele Jahre in Leipzig gelebt. Nach der Realschule absolvierte ich dort eine Ausbildung zur Wirtschaftsassistentin und arbeitete anschließend beim größten Wertpapier-Dienstleister Deutschlands.
Schon früh war mir wichtig, mich weiterzuentwickeln und neue Wege zu gehen. Deshalb habe ich mich berufsbegleitend weitergebildet, unter anderem zur Medienfachwirtin und Social-Media-Managerin.
2015 führte mich mein beruflicher Weg in den Hochtaunuskreis – eine Region, die heute meine Heimat ist.
Nach meinem Umzug arbeitete ich zunächst als selbstständige Mütterpflegerin und begleitete Familien in einer sehr sensiblen Phase ihres Lebens. Während der Corona-Pandemie musste ich diese Tätigkeit leider aufgeben. In dieser Zeit arbeitete ich als Projekt- und Kreißsaalassistentin im Modellprojekt „Wiedereinstieg von Hebammen in die klinische Geburtshilfe“ am Bürgerhospital Frankfurt, das vom Hessischen Sozialministerium gefördert wurde.
Spätestens mit der Geburt meiner Kinder hat sich mein Blick auf viele gesellschaftliche Fragen verändert. Themen wie Familienunterstützung, Gesundheitsversorgung und soziale Sicherheit sind für mich seitdem nicht nur politische Debatten, sondern Teil der Lebensrealität vieler Menschen.
Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, beruflich einen neuen Weg einzuschlagen. Seit Juli 2024 studiere ich dual Soziale Arbeit (B.A.) an der IU International University Frankfurt. Mein Praxispartner ist der Internationale Bund in Grävenwiesbach.
Ich habe mich für dieses Studium entschieden, weil ich überzeugt bin, dass eine funktionierende Gesellschaft darauf angewiesen ist, dass Menschen Unterstützung bekommen, wenn sie sie brauchen. Soziale Arbeit bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen und konkret dazu beizutragen, dass niemand allein gelassen wird.
